Zukunft für den Biotechnologiepark Luckenwalde?

Im Rahmen seiner wirtschaftlichen Begehungen vor Ort besuchte Ende Mai 2019 der ehemalige Geschäftsführer der co:bios Technologiezentrum GmbH Hennigsdorf, Dr. Christian Ehler, den Biotechnologiepark Luckenwalde. Er ist Mitglied des EU-Parlaments und unter anderem zuständig für Wirtschaft und Forschung in der Europäischen Union.

Er wurde vom Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum sowie vom Leiter der Kreiswirtschaftsförderung Siegmund Trebschuh und dem Bürgermeister Stefan Scheddin begleitet.

Der SWFG Geschäftsführer, Detlef Laubinger, nutzte den Besuch, um die aktuell sehr gute Entwicklung und die Zukunftschancen des Biotechnologieparks Luckenwalde hervorzuheben. Ausgehend von der Tatsache, dass Luckenwalde ein wichtiger Standort von insgesamt nur drei Biotechnologieparks in Brandenburg ist, wurde intensiv über die Zukunft des Parks diskutiert.

2017 wurde vom Kreistag Teltow-Fläming beschlossen, den Biotechnologiepark in Luckenwalde in seiner jetzigen Form aufzulösen.

Nach dem Erfahrungsaustausch mit allen Anwesenden herrschte die einhellige Meinung, der Biotechologiepark Luckenwalde sei gerade unter dem Blickwinkel ausgelasteter Gewerbegebiete in Berlin, Potsdam und Hennigsdorf neu zu bewerten.

Nach dem Hinweis von Dr. Christian Ehler, der die Effizienz von Förderprogrammen detailliert am Beispiel des Büroparks Hennigsdorf darstellte, bleibt die Frage: Wie sieht die Zukunft vom Biotechnologiepark in Luckenwalde schlussendlich aus? Einig sind sich alle Beteiligten, dass hier noch keine abschließende Bewertung vorgenommen werden sollte. Aktuell bietet die EU wieder Fördermittel, die in Hennigsdorf schon heute zur Standorterweiterung genutzt werden, für einen begrenzten Zeitraum an. Wird Luckenwalde von dieser Tatsache profitieren?

Auch zukünftig wollen die Beteiligten einen intensiven Meinungs- und Informationsaustausch pflegen. Die Luckenwalder können sicher sein, dass die wirtschaftlichen Anliegen der Stadt auch in der EU wahrgenommen werden.




Interessantes Naturprojekt für den Biotechnologie-Park!

Mit Experimenten kennen sich die 22 ansässigen Firmen auf dem Gelände des Biotechnologieparks Luckenwalde gut aus. An diesem Standort wird geforscht und so manche Luckenwalder Entwicklung hat schon Leben gerettet oder Krankheiten besiegt.
Es ist an der Zeit, dass auch die SWFG mbH neue Wege beschreitet. Als Bestandsverwalter betreut das Unternehmen große Freiflächen, die natürlich auch gärtnerisch gepflegt werden müssen. Warum nicht das Notwendige mit dem Nützlichen verbinden?
Im Frühjahr 2019 trafen sich der Geschäftsführer der SWFG, Herr Detlef Laubinger, mit der Biologin Frau Dr. Ricarda Voigt, vom Arbeitskreis „Luckenwalde.Lebendig.Gestalten“, zu einem Gespräch. Dabei ging es neben Kräutern auch um eine ökologisch verbesserte Nutzung der weitläufigen Rasenflächen auf dem Campusgelände. Die Lebensbedingungen unserer heimischen Insekten sollen langfristig verbessert werden.
Im Ergebnis hat die SWFG erstmalig ca. 200 m² Parkflächen rund um einen Teich so aufgearbeitet, dass eine Begrünung nun möglich ist. Auf Vorschlag von Frau Dr. Voigt, wird besonders auf die Aussaat von einheimischen Blühpflanzen geachtet. Bei dem Versuch geht es um eine langfristige Ansiedlung von Gräsern, Blumen und Kräutern auf den kargen Böden. Um die Bewirtschaftungskosten im Rahmen zu halten, ist geplant, die Flächen einmalig nach der Blütezeit der Pflanzen zu pflegen. Der Schnitt sorgt dabei für eine natürlich Aussaat und eine weitere Verbreitung der Wildpflanzen.
Nachdem unser Projektleiter, Herr Dibow, in den vergangenen Wochen alles vorbereitet hatte, konnte Ende April 2019 das Säen beginnen. Fast alle Mitarbeiter der SWFG und 3 Mitglieder des Arbeitskreises „Luckenwalde.Lebendig.Gestalten“ brachten gemeinsam die Saatmischung ins Erdreich ein. Bei günstigen Wetterbedingungen wird sich in den nächsten Wochen viel Grün zeigen. Wir laden alle Interessierten ein, sich den Fortschritt des Experimentes vor Ort anzusehen.

Blumenwiese
Blumenwiese



Vertreter der Landespolitik vor Ort im Biotechnologiepark Luckenwalde

Großstädte, wie Berlin oder Potsdam, werden in der Bevölkerung immer beliebter und stoßen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Besonders der Wohnraum wird immer knapper und damit teurer. Mit einer Verzögerung von mehreren Jahren entwickelt sich der Immobilienmarkt für Gewerbeimmobilien ähnlich. Angebote von bezahlbaren Büro- und Industrieflächen in Ballungsgebieten werden knapp. Was liegt da näher, als sich in der „Provinz“ umzusehen. Der 1. und 2. Speckgürtel gewinnt zunehmend an Attraktivität.
Nicht nur die unberührte Natur des Landkreises und Angebote wie der Fläming Skate, sondern auch sein wirtschaftliches Potential wird für viele Privatpersonen aber auch für Investoren immer interessanter.

Ende April 2019 war der Finanzminister von Brandenburg, Herr Christian Görke, im Biotechnologiepark Luckenwalde zu Gast. Er machte sich ein Bild über die Möglichkeiten der wirtschaftlichen Entwicklung in Luckenwalde. Zusammen mit der Landrätin von Teltow-Fläming, Frau Kornelia Wehlan, und dem langjährigen Wirtschaftsförderer des Landkreises, Herrn Siegmund Trebschuh, sowie dem Geschäftsführer der SWFG mbH, Herrn Detlef Laubinger, besuchten sie Herrn Jörg Zimmermann, Geschäftsführer der Firma Griessbach GmbH. Die Fa. Griessbach ist ein gutes Beispiel von vielen, für eine gelungene Wirtschaftsförderung im Land Brandenburg.
Griessbach entwickelt und produziert mit ca. 140 Mitarbeitern am Standort Luckenwalde Bedien- und Steuersysteme für Bau-, Landwirtschafts-, und Industriemaschinen. Die Produkte der Firma Griessbach werden in Luckenwalde entwickelt und von hier aus weltweit vertrieben. Wir konnten aus erster Hand erfahren, welchen Einfluss der Standort eines Industriebetriebes auf Erfolg und Misserfolg der Unternehmung hat. Vor allem sind es die Mitarbeiter, die mit ihrem Arrangement die Zukunft am Standort Luckenwalde sichern.

Herr Görke konnte vor Ort erfahren, dass eine dezentrale Landesentwicklung und die Verknüpfung von Wissenschaft und Industrie viele Vorteile mit sich bringen. Es kommt den Gemeinden in der Fläche sicher entgegen, dass sich viele junge Familien bewusst dazu entschließen, die Ballungsräume zu verlassen. Auf diese positive Entwicklung sollte die Landespolitik schnell reagieren. Ein sehr guter Beitrag und ein Schritt in die richtige Richtung ist der Ausbau der B101 zu einer vierspurigen Tangente. Auch der weitere Ausbau der Bahnanbindung zwischen Berlin, Luckenwalde und weiter nach Sachsen-Anhalt sollte schnell vorangetrieben werden. Alle Teilnehmer der Besichtigung waren sich sicher, dass sich die Wirtschaft in Luckenwalde auch mit der Unterstützung der Landesregierung positiv entwickeln wird.



Jeder kann seinen Beitrag leisten – Bio im Biotechnologiepark!

Auf unserem Campus vermieten wir nicht nur attraktive Labor- und Büroräume, sondern werden ab 2019 auch die Lebensbedingungen der Insekten verstärkt in den Fokus nehmen.
Anfang März trafen sich Frau Dr. Ricarda Voigt, Mitglied des Arbeitskreises Luckenwalde.Lebendig.Gestalten, und Herr Detlef Laubinger, Geschäftsführer der SWFG mbH, um über verschiedene Möglichkeiten eines bewussteren Umganges mit den weitläufigen Parkflächen des Biotechnologieparks Luckenwalde zu sprechen. Herr Laubinger ist daran interessiert, ohne finanziellen Mehraufwand, die Qualität der Außenanlagen zu verbessern. Frau Dr. Voigt, promovierte Biologin, geht es vor allem um die Verbesserung der Artenvielfalt in unserer Umwelt. Gemeinsam wollen wir das Experiment von sich selbst überlassenen Flächen wagen.

In einem ersten Versuch wurde die Grünanlagenfirma Brannys aus Luckenwalde von der SWFG mbH beauftragt, einige ausgewählte Flächen gärtnerisch vorzubereiten. In einer gemeinsamen Aktion der SWFG mbH und der Initiative Luckenwalde.Lebendig.Gestalten werden wir Wildblumensamen auf den vorbereiteten Flächen ausbringen. Die Kosten übernimmt die SWFG mbH. Fachlich wird die Aktion vom Arbeitskreis begleitet.
Begünstigt das Wetter in diesem Jahr die Vegetation, werden sich die bearbeiteten Flächen schnell in eine wunderbare Kräuter- und Blumenwiese verwandeln. Im Spätsommer, dann wenn die Pflanzensamen voll ausgebildet sind, werden die Flächen grob gemäht. Durch den schonenden Umgang mit den Pflanzen kann sich der Samen zukünftig selbst aussähen und im darauffolgenden Jahr noch größere Flächen beanspruchen. Wir rechnen damit, dass sich auch viele Insekten ansiedeln und sich damit die Artenvielfalt in unserer Lebens- und Arbeitsumwelt erhöhen wird. Wir freuen uns über zahlreiche neugierige Naturliebhaber, die unser Experiment mit Spannung mitverfolgen.



“Wandel und Wechsel liebt, wer lebt” (Richard Wagner)

Das neue Jahr beginnt bei der SWFG mbH mit einer Veränderung in der Geschäftsleitung. Im Dezember 2018 ist Herr Johannes Ferdinand als Geschäftsführer der Gesellschaft ausgestiegen. Vier Jahre leitete er die Geschicke der Gesellschaft in seiner umsichtigen Art und mit viel Sachverstand.

Herr Johannes Ferdinand hat das Kunststück fertiggebracht, die Gesellschaft wirtschaftlich in die gewünschte Richtung zu entwickeln. 2018 ist es gelungen, das Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.
„Der Abschied von einer langen und wichtigen Arbeit ist immer mehr traurig als erfreulich“, schrieb Schiller an Goethe. Am 09.01.2019 verabschiedeten sich die Mitarbeiter der SWFG mbH von ihrem langjährigen Geschäftsführer, Herrn Johannes Ferdinand, und dankten ihm für eine erfolgreiche, kollegiale und angenehme Zusammenarbeit.
Er widmet sich nun wichtigen Aufgaben im Landkreis Teltow-Fläming als Beigeordneter. Für diese Aufgabe wünschen wir ihm viel Erfolg.

Ab 01.01.2019 übernimmt Herr Detlef Laubinger die Verantwortung für die Gesellschaft. Herr Laubinger ist Immobilienfachmann und wird die positive Entwicklung im Sinne des Gesellschafters, des Landkreises Teltow-Fläming, weiterführen. In ersten Gesprächen sprachen die Mitarbeiter der SWFG mbH Herrn Laubinger ihr Vertrauen aus. Sie wünschen ihm viel Erfolg und Energie in seiner neuen Funktion.

Detlef Laubinger



Kommunikationstechnik

Auf dem Campusgelände des Biotechnologieparks wurde bislang durch die SWFG mbH ein umfangreiches Telefon- und Datennetz betrieben. Die 1995 errichtete Kommunikationsstruktur ist zum Teil an ihre technischen Grenzen gestoßen. Durch die in den vergangenen Monaten externe Neuerschließung aller im Eigentum der SWFG mbH stehenden Gewerbe- und Wohngebäude, ermöglicht die SWFG mbH ihren Mietern seit Anfang Oktober 2017 eine breitbandige Internet- und Telekommunikationsversorgung auf dem neuesten Stand der Technik sowie die freie Wahl eines entsprechenden Dienstanbieters und den damit verbundenen Diensten. Am 31.12.2017 endet die Betreibung des Campusnetzes im Biotechnologiepark Luckenwalde durch die SWFG mbH.



Die Sanierung von Laborräumen im TGZ I wurde im April abgeschlossen.



Neue Hausnummern für unsere Gebäude im Biotechnologiepark

Die neuen Hausnummern lauten wie folgt:

- Im Biotechnologiepark 9 (TGZ I)
- Im Biotechnologiepark 3 (TGZ II)
- Im Biotechnologiepark 7 (TGZ III)
- Im Biotechnologiepark 4 (CCB)



Qualitätsmanagementsystem

Am 02. November 2016 erfolgte das Rezertfizierungsaudit nach dem neuen Regelwerk ISO 9001:2015.
Prüfgegenstand war die Erbringung von Dienstleistungen bezüglich Betrieb und Instandhaltung der Räumlichkeiten und Ausrüstungen des Biotechnologieparks.

Die Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Teltow-Fläming mbH (SWFG mbH), hat die Zertifizierung erfolgreich absolviert und arbeitet auch weiterhin nach den Richtlinien des Regelwerks. Die Richtlinien der GMP werden eingehalten.



Finanzminister besucht Biotechnologiepark

Im Rahmen eines Arbeitsbesuches des Finanzministers des Landes Brandenburg, Herrn Christian Görke (Linke) am 09.08.2016, wurde dieser seitens des Geschäftsführers der Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Teltow-Fläming mbH, Herrn Johannes Ferdinand, im Biotechnologiepark Luckenwalde begrüßt.

Während eines Rundganges, gemeinsam mit Landrätin Kornelia Wehlan (Linke), informierte der Geschäftsführer umfassend über Situation und Fortschritte im Bereich Ansiedlung und Investitionen am Standort.

Anschließend erfolgte die Besichtigung des neuesten Investitionsvorhabens, die Standorterweiterung der LGC GmbH. LGC-Geschäftsführer Theodorus Wienholts führte die Besucher durch den neuen Gebäudekomplex und gab ausführlich Auskunft über das Unternehmen, zukünftig geplante Investitionen und neue Arbeitsplätze.

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